Wir und unser Konzept

…gewachsen aus dem Wissen und der Erfahrung unserer Lehrer, kombiniert mit unserer eigenen Erfahrung... 

 

Realistischer Kampfsport

Unser stilübergreifendes Konzept trainiert die effektivsten Techniken der japanischen, philippinischen und europäischen Kampfschulen und arbeitet dabei deren gemeinsame Prinzipien heraus.

Menschen sind unterschiedlich in Geschlecht, Größe und Alter, dies wird sich auch inihren Kampftechniken wiederspiegeln.Genau darauf gehen wir in unseren Trainingsangeboten gezielt ein.

Ein ebenso wichtiges Element unserer Kampferfahrung ist, dass ein Angriff nur dann effektiv verteidigt werden kann, wenn man die Angriffstechnik realistisch einzuschätzen weiß. Zum Beispiel kann ein Stock, Messer oder Schwert nur verteidigt werden, wenn man mit vergleichbaren Waffen auch zeitweise selbst trainiert hat. Dies gilt natürlich ebenso für waffenlose Techniken wie Tritte, Feger oder Hebeltechniken

Ein effektives Technikprinzip funktioniert mit und ohne Waffe gleichermaßen.

 

Koordinations- und Reflexschulung sowie Kraft- und Ausdauer

In altersgerechter und leistungsangepasster Form wird jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer innerhalb der eigenen Möglichkeiten gefördert und gefordert.

Ein breites Spektrum an Übungen unterstützt den Spaß an der Bewegung. Die Berücksichtigung der neuesten Aspekte der ganzheitlichen Rückenschule, sowie der Einsatz von ausgesuchten Elementen aus Tai Chi und Qi Gong stellen ein gesundheitsgerechtes Training sicher.

Angemessenes Kraft- und Ausdauertraining steht genauso auf dem Plan, wie unterhaltsame Koordinationsübungen oder „Spiele“ zum Trainieren der Reflexe. Denn unsere sensorischen Fähigkeiten werden im normalen Alltag meinst nur unterschwellig gefordert. Erwachsene steigen vom Auto in den Fahrstuhl und vom Fahrstuhl auf den Bürosessel – bei Kindern und Jugendlichen sieht das nicht viel anders aus. So werden in unserem Training ganz nebenbei Motorik und Körperwahrnehmung gefördert und geschult. Unabhängig vom Alter ist hier in kürzester Zeit der Erfolg zu erkennen. 

 

Freude am gemeinsamen Training miteinander

Jeder arbeitet unter der Förderung des Lehrers an sich selbst, und nicht gegen den anderen. Eigenes Lernen und Erfahren ist somit auch immer ein partnerschaftlicher Prozess.

Für uns ist die Kampfkunst ein gelungenes Mittel zum friedlichen und konstruktiven Miteinander von Menschen. Ziel ist es, mit Spaß und guter Laune wirksame Techniken strukturiert zu vermitteln, wobei Fairness und Respekt an erster Stelle stehen. 

Das Kinder- und Jugendtraining bietet Raum die eigene Position neu zu definieren. Es gibt keine Schulnoten und keine Rangfolgen, keine Gewinner und Verlierer. Es erlaubt den eigenen Mut zu testen, ohne Gefahr zu laufen ausgelacht zu werden. Auch diese Altergruppe genießt es, den Alltag zur Seite zu legen und neue Erfahrungen zu sammeln.

 

Tai Chi und Rückenschule / Wirbelsäulengymnastik

Wie im Kampfsport, gilt auch für Tai Chi und Wirbelsäulengymnastik an erster Stelle die Förderung der einzelnen Teilnehmer entsprechend ihrer Möglichkeiten. Der Schwerpunkt liegt auf den einzelnen Übungen, welche wirklich von jedem in der selbst gewählten Intensität ausgeführt werden können. Es sind keine Vorkenntnisse notwendig.

Das Ziel im Tai Chi wie auch in der Wirbelsäulengymnastik ist moderate Bewegung in Einklang mit dem eigenen Körper. Spielerisch wird „nebenbei“ die Koordination und Standsicherheit trainiert. Das Training bietet die Möglichkeitetwas Distanz zum Alltag zu gewinnen und Energie zu tanken. 

 

Was hat Kampfsporttraining mit alltäglichen Leben zu tun?

Heutzutage findet der eigentliche Kampf ums Überleben nicht mehr in körperlichen Auseinandersetzungen statt, trotzdem gelten die Prinzipien des Budo im Umgang mit unseren Mitmenschen: Familie, Freunde, Arbeitskollegen, Vorgesetzen…

Ruhe und Besonnenheit, Mut und Durchsetzungsvermögen, Selbstsicherheit und adäquate Entscheidungsfindung sind gefordert. Genau diese Einzelaspekte werden bei uns im Partnertraining eingefordert. 

 

Erst hat es den Anschein, dass nur die vorgeführte Technik in der Ausführung zählt. Diese wird geübt und getestet. Dann erfolgt der Übergang zur Intuition in der Anwendung: Der Augenkontakt mit dem Partner findet statt. Wann erfolgt der Angriff? Kann ich parieren? – Muss ich parieren? Wie stark will ich kontern? Wo liegt die berühmte „Verhältnismäßigkeit der Mittel“? Diese Vorgänge entsprechen vielen heutigen Alltagsituationen, bei denen der Kampf nicht mehr körperlich erfolgt und die Waffen nur noch unsichtbar gekreuzt werden, die Reaktionsmechanismen und Stressfaktoren bleiben jedoch die Gleichen.

Dieser nicht unerhebliche „Nebenaspekt“ des Trainings bleibt oft unausgesprochen, schult aber das Selbstvertrauen und hilft den tagtäglichen Kampf - zum Beispiel in der Arbeit - besser zu meistern.

 

Über uns

Wir beide führen seit 2001 eigenständig Trainingsgruppen im Kampfsportbereich. Momentan leiten wir eine gemischte Kampfsportgruppe unter dem Dach des Budokan Bad Rappenau, sowie seit 2007 ein Kinder- und Jugendtraining an der Volkshochschule Oedheim. Im Frühjahr 2009 übernahm Renate die Gruppen der Wirbelsäulengymnastik bei der Volkshochschule in Brackenheim.

 

Seit 2011 veranstalten wir offene Wochenend-Seminare für Schwert- und Stockkampf auf der Burg Guttenberg.

Seit 2013 führen wir eine offene Tai Chi Gruppe mit dem Tai Chi Schwert auf der Burg Guttenberg.

Seit 2016 veranstalten wir Praxis-Seminare auf der Burg Steinsfeld.

  

Uns selber bleibt es dabei stets wichtig, "über den Tellerrand" zu blicken und unsere mit viel Herz betriebene Kampfkunst ständig weiterzuentwickeln.

  

 

Dr. Martin Spraul

Angefangen mit Kampfsport habe ich 1980. Meine seitdem erreichten Graduierungen sind: 3. Dan Karate, 3. Dan Gelong Dao, 2. Dan Kobudo, 3. Instructor Level Escrima (Neurobics), staatlich anerkannter Fachübungsleiter Karate, Assistenztrainer der Ronneburger Fechtschule, Trainer Lizensstufe A in Tai Chi.

Hauptberuflich leite ich als promovierter Chemiker ein Forschungslabor für Lebensmittelanalytik eines globalen Konsumgüterherstellers.

Nebenberuflich unterrichte ich im Rahmen dreier kleiner Lehraufträge an der Universität Geisenheim, der Universität Hohenheim und am Campus der DHBW in Heilbronn.  

  

Dr. Renate Spraul

Die seit 1986 erreichten Graduierungen sind: 2. Dan Karate, 3. Dan Gelong Dao, 1. Dan Kobudo, 3. Instructor Level Escrima (Neurobics), lizenzierte Rückenschullehrerin beim Bund deutscher Rückenschulen, ausgebildete Budopädagogin am Institut für Jugendarbeit in Gauting, Assistenztrainer der Ronneburger Fechtschule und Trainerin der Lizensstufe A in Tai Chi.

Hauptberuflich bin ich seit zwanzig Jahren selbstständige Beraterin für  Arbeitswirtschaft und Zeitmanagement im Gartenbau. Ich betreue Betriebe aller Sparten in Deutschland, Österreich und der Schweiz und halte entsprechende Seminare und Vorträge zum Thema.

  

Lea Spraul (geb. 1994) und Sophie Spraul (geb. 1996)

Unsere beiden Töchter trainieren seit Ihrem sechsten Lebensjahr zusammen mit uns unterschiedliche Kampfsportarten und unterstützen uns kompetent im Training. Lea besitzt als höchste Graduierung den 1. Dan in Gelong Dao, Sophie trägt den 2. Dan.

 

Unser Weg

Die entscheidende Prägung unseres Weges findet durch Hilmar Fuchs (seit 1988),  Roland Habersetzer (seit 1994) und Siegfried Hübner (seit 1989) statt. Gleichermaßen geben uns aber auch  Alfred Gehlen (seit 2002), Andreas Albrecht (seit 2003) und Volker Kunkel (seit 2006) bis heute immer wieder entscheidende Impulse für unseren Weg. 

Ihnen sind wir für die Weitergabe Ihres großen Wissens und Ihrer Erfahrung, aber auch durch die vielen wertvollen Diskussionen zu größtem Dank verpflichtet.

 

Zur Erklärung

Hilmar Fuchs unterrichtet seit über fünf Jahrzehnten Kampfkunst. Neben Karate (8. Dan, Shotokan Komatsu-Ha) ist er auch ein sehr erfahrener Meister im Kobudo (6. Dan), Hanbo Jitsu, Jodo und im Tai Chi Chuan. Letzteres unterrichtet er seit über 40 Jahren. Er ist vor über 15 Jahren nach Florida ausgewandert und leitet dort hauptberuflich in seiner eigenen Schule Gruppen aller Altersklassen. Sein ganzheitliches Konzept wird vervollständigt durch die Ausbildung zum Heilpraktiker, die er seit über 30 Jahren ausübt.

(http://www.mh-health.com/).

 

Roland Habersetzer leitet seit vielen Jahrzehnten seinen CRB (Centre de Recherche Budo, Frankreich). Er ist Experte im Shotokan- und Wado-Ryu Karate, im Tai Chi Chuan und in verschiedenen Wushu-Stilen. Darüber hinaus praktiziert er Kobudo seit 1973, dem Jahr seiner ersten Begegnung mit Matayoshi Shinpo.

Nach verschiedenen Gürtelgraden in Frankreich, Japan und China wurde ihm im Jahre 2006 von Ogura Tsuneyoshi (Japan) der 9. Dan und der Titel eines Hanshi, des zweithöchsten Meistergrades im Budoverliehen. Außerdem bestätigte Ogura Habersetzers Berechtigung zur Gründung seines eigenen Kampfkunststils (Soke), des Tengu Ryu. Der 9. Dan sowie der Titel des Hanshi und des Sōke wurden durch Otsuka Tadahiko aus Tokio bestätigt. Das von ihm gegründete System Tengu no michi lehrt den optimalen Einsatz der Kampfkunst im Dojo sowie im Zivilleben.  

Er ist Autor vieler wertvoller Kampfkunst-Bücher, die durch ihre präzisen und eindeutigen Zeichnung eine unschlagbare Quelle für jeden Lernenden darstellen.(http://www.tengu.fr/ sowie http://de.wikipedia.org/wiki/Roland_Habersetzer)

  

Siegfried Hübner (5. Dan Kobudo und mehrere Meistergrade in Karate sowie Hanbo Jitsu) gründete und leitet seit fast 30 Jahren die Kobudo Gruppe des MTV Ingolstadt. Er lehrt uns seit  1989 alle Aspekte des Kobudo, also des Stockkampfes mit Bo und Hanbo, sowie Sai, Tonfa, Kama als Bauernwaffen zur Selbstverteidigung. (http://www.mtv-in.de/karate/trainer-2/)

 

Alfred Gehlen ist Großmeister im Taekwon Do (7. Dan), Träger zahlreicher Dan-Grade in den verschiedensten Kampfkünsten und Mitglied der "Hall of Fame of Martial Arts" in L.A., USA.

Er leitet seine eigene Kampfkunstschule bei Hannover und ist hauptberuflich Management-Trainer und Hotelier. Aus über 35 Jahren Kampsporterfahrung entwickelte er sein Selbstverteidigungssystem Gelong Dao, das alle Bereiche des Kampfes umfaßt, vom Waffenkampf mit Stock und Messer bis hin zum Bodenkampf. Sein System hat die Wurzeln im Taekwon Do, Escrima und Kung Fu. Außerdem hat er aus dem Escrima heraus die Stilrichtung Neurobic geschaffen und patentieren lassen.  (http://www.managerseminar.de/)

 

Volker Kunkel besitzt heute über 45 Jahre Erfahrung in den Bereichen Kampfkunst und Selbstverteidigung, aus der er sein Kampf- und Unterrichtssystem „Reflexkampf“ entwickelt hat. Die Ursprünge seines Kampfsportes liegen in unterschiedlichen Kickboxsystemen und Ju Jutsu.Er begründete in den 70er Jahren sein Lehr- und Forschungsinstitut für Kampfkunst und Philosophie, und beschäftigt sich seit rund zwanzig Jahren auch mit Europäischen Fechttechniken, speziell historischen Formen. Im Mittelpunkt der Schwertkampf-Seminare steht dabei die Arbeit mit den Waffen des europäischen Mittelalters und der frühen Neuzeit, speziell dem kurzen und dem langen Schwert. Das entwickelte Unterrichtssystem der „Ronneburger Schule“ ist auf ein realistisches, kampfmäßiges Fechten bezogen und stützt sich dabei vor allem auf Techniken der älteren italienischen und deutschen Fechtschule. (http://www.west-coast.de)

 

Andreas Albrecht (5. Dan Karate) gründete und leitet seine Kampfkunstschule in Wiesloch. Karate faßt er als lebensbegleitende Kampf- und Bewegungskunst auf. Andreas' besonderes Interesse gilt der kulturellen Inkorporation des Karate in den westlichen Kulturhorizont. 

Er entwickelt sein persönliches Karate in Richtung auf eine ganzheitlichen Bewegungs- und Selbstverteidigungskunst hin, die nicht nur die im modernen Wettkampfkarategeforderte technische Perfektion im Blick hat, sondern auch andere Bereiche derKampfkunst berücksichtigt, die im Rahmen des modernen Karate sonst eher vernachlässigt sind - wie zum Beispiel Selbstverteidigung, Energiearbeit und Ansätze, das Karate als spirituelle Übung zu betreiben. Sein individueller Karatestil ist außerdem deutlich von seinen Erfahrungen aus demTai Chi und Qi Gong geprägt.   http://www.karate-wiesloch.de/

 

 

Am Ende noch drei für uns wichtige Zitate von Bruce Lee:  

“absorb, what is useful - reject what is useless“ 

“my truth is not yours and your truth is not mine”

“have no limitation as limitation”   

 

 

nahkampf infight selbstverteidigung
Renate und Martin kurz vor dem Nahkampf
alfred gehlen fight kampf verteidigung
koordination krafttraining beweglichkeit spass
Koordination und Krafttraining macht Spaß
Kampfkunst kampfsport bad wimpfen
Es kommt nicht auf die Größe an: Alfred Gehlen und Sophie Spraul 2003
mittelalter schwert seminar guttenberg
Schwertkampf Seminar, Burg Guttenberg
32 er Taoi chi schwert form spraul guttenberg
Renate in der 32er Schwertform
Kobudo Sai Waffenkampf Kampfkunst
Renate und Martin mit ihrem Lehrer Siegfried Hübner 1991
Kobudo waffenkampf
Martin Spraul und Siegfried Hübner 2006
Waffenkunst Bad Wimpfen
Renate und Martin mit ihrem Lehrer Siegfried Hübner 2012

 

 

Karate wimpfen kampfsport
Familie Spraul mit ihren Lehrern Hilmar Fuchs und Siegfried Hübner 2007

 

crb heilbronn wimpfen rappenau biberach
Hanshi R. Habersetzer und Martin Spraul nach bestandener Prüfung 2005
Do Raku CRB Kobudo tengu no michi
Martin mit Hanshi R. Habersetzer nach bestandener Prüfung 2014
tengu no michi kobudo CRB ethik
Renate und Martin mit Siegfried Hübner und Sōke Roland Habersetzer 2014
gelong dao escrima wimpfen heilbronn rappenau
Familie Spraul mit ihrem Lehrer Alfred Gehlen in Bad Münder

 

gelong dao selbstverteidigung konzept
Sophie und Lea Spraul in Bad Münder
VHS Oedheim Karate Budo budopaedagogik
Lea (Mitte) leitet ein Spiel im Jugendtraining
bruchtest gelong dao
Martin beim Bruchtest bei Alfred Gehlen in Bad Münder
Escrima karate budokan rappenau
Escrima und Kampfsport beim Budokan in Bad Rappenau
Nahkampf wurf gelong dao
Martin und Renate im Nahkampf
tritt karate budokan bad rappenau
Martin und Lea

 

Ronneburg schwertkampf Kunkel deutsche Schule
Martin mit unserem Lehrer Volker Kunkel