Der kurze Stock - das Schwert für den Ritter von heute

Ein Gebrauchsgegenstand zur Selbstverteidigung in allen Ländern und Jahrhunderten.

In mittelalterlicher Umgebung ein aktives und entspanntes Wochenende erleben.

 

Praxis Wochenend-Seminar auf der Burg Guttenberg

Ort:  Burg Guttenberg www.burg-guttenberg.de  PLZ: 74855 

siehe auch: http://burg-guttenberg.de/schwertkampf/#1484052300445-149153cb-2cab

Termine: siehe Rubrik "Termine" und auch "Specials"

  

Ablauf: Training am Samstag von 13:00 bis 18:00. Danach gemeinsames Abendessen in der Burgschenke (freiwillig). Am Sonntag von 8:15 bis 9:30, dann Kaffee/ Frühstück (freiwillig), danach Training von 10:15 bis 13:00.

  

Infos und Anmeldung unter:

kampfkunst-wimpfen"bitte nur das @-Zeichen hier einsetzen"t-online.de

Telefon: 07063 / 8173

 

Teilnahme: keine Voraussetzungen, Stöcke werden gestellt

ab 18 Jahren, Teilnehmerzahl limitiert auf maximal 16 Teilnehmer

ab 14 J. in Begleitung eines Erziehungsberechtigten

 

Preis (inkl. 19 % MwSt.):  80,- € pro Person / zu zweit: 140,- €

 

Leitung:  Renate & Martin Spraul

Jeweils über 25 Jahre Erfahrung im Stockkampf. 

 

Pausengetränke werden gestellt. Übernachtung und weitere Verpflegung sind im Preis nicht enthalten. Wir empfehlen als Übernachtungsmöglichkeit:

http://burgschenke.burg-guttenberg.de/mittelalterliche-herberge/

direkt unterhalb der Burg.

 

Der Schwerpunkt des Seminars liegt auf Techniken mit Stöcken von einer Länge von ca. 90-100 cm also dem typischen Spazierstock- und Regenschirm-Format (Durchmesser 2-2,8 cm). Wir werden aber auch mit kürzeren Stöcken bis runter zu 15-20 cm Länge trainieren.

Die gelernten Techniken lassen sich effektiv auf zahlreiche Alltagsgegenstände wie z.B. Regenschirm, Spazierstock, Fahrradluftpumpe, aufgerollte Zeitschrift übertragen. 

 

Lassen sie sich überraschen! Es ist nicht wesentlich, ob sie zuvor bereits Kampfsport betrieben haben oder nicht.

 

Für alle Veranstaltungen gilt:  

Haftungsausschluss des Veranstalters und der Trainer.

 

Erläuterungen

Der kurze Stock mit einer Länge von 90 bis 1,10 m wird seit Beginn der Menschheitsgeschichte als Werkzeug auch zur Selbstverteidigung benutzt. So wird bis heute der Wanderstock in Deutschland nicht nur als Gehhilfe, sondern auch gerne zur Abwehr zwei- und vierbeiniger Störenfriede eingesetzt.

Aus dem Mittelalter bekannt sind Bezeichnungen wie Knüppel, Prügel oder Keule, Techniken hierzu finden sich unter Paulus H. Mair (1517-1579),  Bayerische Staatsbibliothek München. Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Keule

Das Tahtib ist eine altägyptische Form des Stockkampfes und -tanzes, das bereits auf Pyramiden ca. 2500 v. Chr. erstmals bildlich erwähnt wurde. http://en.wikipedia.org/wiki/Tahtib.

In Irland entwickelte sich vor über 1000 Jahren ein Kampfsystem basierend auf dem Shillelagh, dem Irish Blackthorn, der in etwa die Länge eines Spazierstockes besitzt.  http://de.wikipedia.org/wiki/Shillelagh_(Waffe)

In England entstand um 1898 das Bartitsu, das vor allem den  Spazierstock als Verteidigungswaffe einsetzt. http://de.wikipedia.org/wiki/Bartitsu; http://www.bartitsu.de/

Aus Japan ist ein sehr effektives Techniksystem für den Hanbo (halber Bo = halber Langstock = 91 cm) im Detail überliefert. Als Herkunft wird das Kukishin Ryu (ca. 14. Jahrhundert) gesehen. Bis heute werden diese Techniken im Ninjutsu, Jujutsu und Kobudo trainiert. Eine detaillierte Beschreibung findet sich unter: http://www.kcdw.de/hanbo.htm . Die effektivsten Techniken aus diesem Bereich fließen ebenfalls in dieses Seminar mit ein.

Zudem ist zu erwähnen, daß sich sowohl im asiatischen als auch im europäischen Raum im Mittelalter auch Verteidigungstechniken entwickelt haben, die eine Selbstverteidigung mit dem Schwert in der Scheide ermöglichen. So konnte man sich auf "harmlose" Art verteidigen. Diese Techniken lassen sich ebenfalls direkt auf den kurzen Stock übertragen.

 

Die mit dem kurzen Stock praktizierten Techniken lassen sich unabhängig von Angriffs- und Abwehrtechniken in zwei große Gruppen einteilen: "harte" Techniken wie Schlag- und Stoßtechniken, sowie "weiche" Techniken wie Hebel-, Würge- und Wurftechniken. Somit ist die in der Notwehrsituation geforderte Verhältnismäßigkeit der Mittel möglich. 

 

In der heutigen Zeit besitzen zahlreiche Alltagsgegenstände ein vergleichbares Format wie z.B. Regenschirm, Spazierstock, Fahrradluftpumpe, aber auch eine eng aufgerollte Zeitschrift. Die geübten Techniken lassen sich folglich direkt in eine Verteidigungssituation der heutige Zeit übertragen.

Außerdem ist es sinnvoll selbst mit einem Stock gearbeitet zu haben, um sich mit leeren Händen auch gegen einen Angreifer mit Stock verteidigen zu können. 

 

Mehr Details finden sich in den Büchern:

Bücher und Informationen

 

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im Treppenhaus kann es eng werden

 

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